Was ist Erdalkali?



Als Erdalkali werden sehr reaktionsfähige chemische Elemente bezeichnet, die in der zweiten Hauptgruppe des Periodensystems zwischen den Alkalimetallen und den Erdmetallen liegen. Sie zählen wie ihre Nachbarn zu den Metallen. Zu ihnen zählen Beryllium, Magnesium, Calcium, Strontium, Barium und Radium. Diese sind silber-weiß glänzend und weisen unterschiedliche Härtegrade auf. Sie sind schlecht wasserlöslich, lösen sich aber schnell in organischen Lösungsmitteln auf.



Für die Seifenproduktion ist das Erdalkali besonders für die Metallseife von Bedeutung. Diese Seifen werden aus Erdalkali-, Leicht- oder Schwermetallen hergestellt. Beliebt ist ihr Einsatz etwa in der Küche zur Reinigung von nach Zwiebeln oder Knoblauch riechenden Händen. Dabei wird entweder die geruchbildende Schwefelverbindung von dem Metall gebunden, oxidiert dort und ist somit beseitigt. Oder aber die Schwefelmoleküle werden durch die Metallseife aufgespalten und dabei zerstört. Wie die Metallseife genau funktioniert, ist noch immer nicht gänzlich geklärt.
Da die Metallseifen nur schwer wasserlöslich sind, ist ihre Lebensdauer sehr lang und mit der von normalen Seifen nicht zu vergleichen.


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