Was ist Arachidonsäure?



Bei „Arachidonsäure“ handelt es sich um eine flüssige Fettsäure, die für den Menschen lebensnotwendig ist. Ihr Name stammt von der Erdnuss, lateinisch "Arachis hypogaea", ab. Unser Körper kann sie nicht selbst produzieren, wir können sie ihm jedoch über Nahrungsmittel zuführen. Die lebensnotwendigen, also essentiellen Fettsäuren kann unser Körper zum Beispiel durch Fische, Pflanzenöle, Eigelb oder Schweineleber aufnehmen, um nur einige davon aufzuzählen. Säugetiere produzieren Arachidonsäure aus Linolsäure. Das bedeutet also, dass sie in tierischen Fetten vorkommt. Ein Übermaß an Arachidonsäure kann zu rheumatischen Erkrankungen oder Gelenksentzündungen führen. Die Patienten müssen eine Diät zur Verminderung der im Körper vorhandenen Arachidonsäure halten. Nur so können die Ursachen dieser Erkrankungen wirklich verhindert bzw. vermindert werden.

Arachidonsäure ist auch ein wichtiger natürlicher Rohstoff zur Seifenherstellung. Es handelt sich aber um ein Beiprodukt, da zur Seifenherstellung auch noch andere Rohstoffe wie zum Beispiel Kokosfett, Olivenöl oder Palmöl notwendig sind, also nicht nur tierische, sondern auch pflanzliche Fette werden benötigt.


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